Schwabinger Hof-Flohmärkte
Gelebte Nachbarschaft
"Ich sehe das als tolle Zusammenbring-Geschichte der Schwabinger!"
"Wichtig war das fröhliche, nachbarschaftliche Miteinander, was wir sehr genossen haben."
"Der Flohmarkt war bei uns ein voller Erfolg. Tolle nachbarschaftliche Kontakte sind entstanden, die bis 4 Uhr morgens intensiviert wurden."
"Diese Aktion führt dazu, dass man sich als Nachbar näher kommt."
"Schwabinger Zusammengehörigkeitsgefühl steigt sprunghaft an diesem Tag!"
"Alles war bestens - bei uns lief der Flohmarkt so gut, ertragreich, kommunikativ und lustig, dass nicht einmal Zeit blieb, bei den anderen hereinzuschauen."
"Unser ganzes Haus freut sich inzwischen schon auf den Termin und das spätere gemeinsame Abendessen im Vorgarten."
"Insbesondere unsere Kinder fanden es ganz spannend, ihre abgelegten Spielsachen selbst weiter zu verkaufen und sich so das Taschengeld aufzubessern."
"Es war ein witziger Tag, aber leider fehlte die Laufkundschaft hier, da wir doch ziemlich ab vom Schuss sind."
"Ich habe auch viele Leute gesehen, die uns die Jahre vorher schon besuchten, sozusagen ´Stammkunden`, die gezielt wieder zu uns in den Hof gekommen sind."
"Leider gibt es immer und überall diese Trittbrettfahrer. Ich finde es toll von den Nachbarn, die dies bemerkten, auf diese Gemeinschaften einzuwirken sich künftig auch kostenmäßig zu beteiligen."
"Wir haben sehr viele Komplimente bekommen, dass unser Hof so schön wäre und unsere Hausgemeinschaft so lebendig."
"Auch gut: Besucher aller Altersgruppen vom Jungstudenten bis zum grauen Panther."
Die beteiligten Hausgemeinschaften gestalten die Schwabinger Hof-Flohmärkte mit. Damit fördern wir das soziale Miteinander und stärken den Bezug zum eigenen Stadtviertel.
Andere Stadtteile in München - andere Organisatoren der dortigen Hof-Flohmärkte
Schwabing, Westend und Glockenbachwerkstatt organisieren die Hof-Flohmärkte für ihre Nachbarschaft selbst!
Geschichte
Die Schwabinger Hof-Flohmärkte sind die ältesten in München! Seit dem Jahr 2000 organisiert die Nachbarschaft Schwabing in der Seidlvilla die dezentralen Hinterhof-Flohmärkte.
Kaum zu glauben: Damals mussten wir den Nachbarn erklären, was Hof-Flohmärkte überhaupt sind und wie sie funktionieren. Die Hausbewohner hatten Bedenken, ihren privaten Krempel öffentlich zu zeigen. Es machten daher anfangs "nur" 33 Häuser mit. Danach überwog die Begeisterung über die gute Flohmarkt-Stimmung und die Freude über den Kontakt im eigenen Haus! So beteiligten sich zusehends mehr Schwabinger Hausgemeinschaften. Heute machen jährlich mehr als 300 Häuser mit!
"Mutter der Hofflohmärkte" nannte 2015 die Süddeutsche Zeitung Dorothee Fichter, Leiterin der Nachbarschaft Schwabing. Sie war von Anfang an aktiv für die Schwabinger Hof-Flohmärkte. Dann gab sie das Konzept auch an andere Initiativen weiter und unterstützte diese, damit sie in ihren Stadtteilen selber Hof-Flohmärkte organisieren konnten.
Gewinn
Das Treiben bei den Hof-Flohmärkten ist bunt, lebendig und zwanglos! Der Gewinn ermisst sich in erster Linie an der Freude an den Begegnungen und dem gegenseitigen Austausch!
Die Hausbewohner kommen miteinander in Kontakt und verbringen gemeinsam einen vergnügten Tag.
Die Bezirksausschüsse Schwabing West und Schwabing Freimann unterstützten von Anfang an die Aktion, zu Beginn auch finanziell. Denn auch sie wünschen sich, dass nachbarschaftliches Leben gut funktioniert und sich die Menschen für ihre Projekte engagieren.
Erfolge
Die Schwabinger Hof-Flohmärkte haben Erfolgsgeschichte geschrieben: Sie sind das Vorbild für Aktionen in anderen Münchner Stadtteilen und anderen Städten. Engagierte Bürgerinnen und Bürger übernahmen das Schwabinger Muster und übertrugen es auf ihren eigenen Stadtteil. So entstanden bereits 2003 die Hof-Flohmärkte im Glockenbachviertel. Wenig später starteten Hof-Flohmärkte in der Maxvorstadt, im Lehel, im Westend, später auch im Olympiadorf und in Taufkirchen.
Auch über München hinaus sind die Schwabinger Hof-Flohmärkte Vorbild: Seit 2010 werden in Nürnberg Hof-Flohmärkte in verschiedenen Stadtteilen organisiert. Im Wiener Bezirk Mariahilf fanden 2006 Hof-Flohmärkte statt. 2015 gab es in Dieburg Hof-Flohmärkte.
Eine gewerbliche Agentur übernahm ebenfalls das Konzept und führt heute in zahlreichen Münchner Stadtvierteln sowie in weiteren Städten Hof-Flohmärkte durch.
Auszeichnungen
Die Schwabinger Hof-Flohmärkte wurden von der Stadt München als Bürgerprojekt ausgezeichnet, anlässlich des 850. Stadtgeburtstags im Jahr 2008.

Als innovatives Bürgerengagement präsentiert 2009 www.weltbeweger.de die Schwabinger Hof-Flohmärkte. Die Seite ist inzwischen abgeschaltet.
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Die Broschüre „Gelebte Nachbarschaft * 2000 – 2010 * 10 Jahre Schwabinger Hof-Flohmärkte“ bebildert Szenen aus Schwabinger Höfen, fotografiert von den Hausbewohnern, und gibt Eindrücke der beteiligten Hausgemeinschaften wieder.
Kontakt
Kerstin Brinckmann
Nachbarschaft Seidlvilla
in Trägerschaft der Bellevue di Monaco eG
Nikolaiplatz 1b / 80802 München
Telefon: 089 398299
e-mail: info@hofflohmarkt-schwabing.de
www.hofflohmarkt-schwabing.de