30. März 2020

ABSAGE WEGEN CORONA-PANDEMIE Von der Darstellung des Undarstellbaren

 

Es ist interessant, Nietzsches Weg zu seiner eigenen poetischen Vollendung zu verfolgen: von der Imitation bestehender Konzepte bis zu seiner eigenen – vielschichtigen, antithetisch strukturierten – Aesthtetik. Er stellte bestehende Vorstellungen in Frage, um zu eigenen Erkenntnissen und Werturteilen zu gelangen.

Die Sprengkraft seines Denkens und Formulierens hatte eine magische Wirkung auf viele Kunstschaffenden um die Jahrhundertwende und während der späteren Jahrzehnte, vor allem im Akt der Befreiung von traditionell eingeübten Seh- und Darstellungsformen. Anhand einzelner Beispiele versucht Peter André Bloch in seinem Vortrag, die künstlerischen Ansätze einiger Vertreter*innen des „Blauen Reiters“ miteinander zu vergleichen und in ihrer Bedeutung zu würdigen.

 

Veranstalter: Nietzsche-Forum München e.V.



Zurück