06. März 2020

Deutsche und russische Klaviermusik

 

Die charismatische Pianistin aus Kaspiisk im kaukasischen Süden Russlands spielt Klavierwerke, die Seele und Herz berühren: Neben der „Mondschein-Sonate” von Ludwig van Beethoven die drei Intermezzi op.117 von Johannes Brahms, die der Komponist später als „Wiegenlieder meiner Schmerzen“ bezeichnete. Sergej Rachmaninows Präludien Nr. 2 und 5 aus op. 23 thematisieren die Sehnsucht nach der Einheit von Seele und Natur. In seiner Sinfonischen Dichtung „Die Nacht auf dem kahlen Berge“ zeigt Modest Mussorgski, was mit einer Seele passiert, wenn Dämonen in sie eindringen und einen Teufelstanz ausführen. Den Abschluss des Konzerts bildet der „Pas de Deux“ aus Peter Tschaikowskis Nussknacker-Suite, kunstvoll auf das Piano übertragen von Mikhail Pletnev.

Moderation: Hans Wolf

 

Veranstalter: Pianistenclub e.V.

Zurück