15. Februar 2020

Zum 150. Geburtstag von Guillaume Lekeu

 

Auch dieses Jahr sind die Geigerin Elisabeth Maria Krauß und der Pianist Maximilien Maté wieder zu Gast in der Seidlvilla und präsentieren in gewohnt familiärer Atmosphäre ihr neues Programm.

Im Zentrum steht die Sonate für Violine und Klavier von Guillaume Lekeu, der heuer 150 Jahre alt geworden wäre. Lekeu, der bereits einen Tag nach seinem 24. Geburtstag an Typhus verstarb, erlangte leider nie die Bekanntheit, die er aufgrund der Schönheit und musikalischen Originalität seiner Werke verdient hätte. Der Schüler von Cesar Franck schrieb dieses Werk ganz nach dem Vorbild der berühmten Franck-Sonate. Besonders schön ist der zweite Satz, in dem ein wallonisches Volkslied aus Lekeus Heimat Belgien erklingt. Zu seinem runden Geburtstag hören Sie sein berühmtestes Werk.

Im ersten Teil des Konzertes werden ebenfalls zwei Jugendwerke erklingen. Die Sonate KV 454 von Wolfgang Amadeus Mozart entstand 1784 – er war 28 Jahre alt – für die italienische Geigerin Regina Strinasacchi. Die zur damaligen Zeit berühmte Geigenvirtuosin musste die Sonate bei der Uraufführung vom Blatt spielen, Mozart selbst improvisierte den nur skizzenhaft aufgeschriebenen Klavierpart dazu, da er mit der Komposition nicht rechtzeitig fertig geworden war.

Das dritte Werk des Abends schrieb der 26-jährige Josef Suk im Jahre 1900: vier Stücke für Violine und Klavier. Die musikalischen Einflüsse seines Schweigervaters Antonin Dvorak nehmen uns mit auf eine Reise ins zauberhafte Tschechien.

Veranstalter: Seidlvilla e.V.

 

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