30. Januar 2020

„Tschechow ist ein Puschkin in Prosa“

 

Der russische Schriftsteller und Dramatiker Anton Pawlowitsch Tschechow wurde am 29. Januar 1860 in der Stadt Taganrog am Ufer des Asowschen Meeres geboren. Sein Großvater war noch ein Leibeigener, sein Vater betrieb ein Kramerladen. Alle Kinder der Familie Tschechow – fünf Söhne und eine Tochter – besuchten jedoch das Gymnasium, bekamen Musikunterricht und die Jungen sangen in Kirchenchor. Später zog die Familie nach Moskau, wo Anton Tschechow ein Medizinstudium abschloss. Das Schreiben war für ihn anfangs Nebensache und half ihm, sich während des Studiums finanziell über Wasser zu halten. 1888 wurde er für seine Erzählungen mit dem renommierten Puschkin-Preis ausgezeichnet. Im selben Jahr traten die ersten Anzeichen seiner Tuberkuloseerkrankung auf. Tschechow setzte seine schriftstellerische Arbeit fort, unternahm eine Reise in die Strafkolonie auf der Insel Sachalin, veranlasste den Bau von Schulen und behandelte als Arzt kostenlos Bauern. Mit 44 Jahren starb er während einer Kur in Badenweiler. Seine Dramen „Onkel Wanja“, „Drei Schwestern“, „Die Möwe“ und „Der Kirschgarten“ gehören zu den meistgespielten Theaterstücken weltweit.

Mitwirkende: Klaus Münster, Michael Tschernow, Arthur Galiandin, Svetlana Prandetskaya, Sergej Iwanow und andere

 

Kartenvorbestellung: 089/ 351 69 87

 

Veranstalter: MIR – Zentrum russischer Kultur e.V.

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