29. November 2018

Rudi Dutschke – Lesung aus seiner Biografie

 

Auf Einladung des Bundes für Geistesfreiheit liest der Autor und Journalist Ulrich Chaussy aus seinem Buch "Rudi Dutschke. Die Biographie". Fünfzig Jahre nach dem Attentat auf den Wortführer der deutschen Studentenbewegung hat Chaussy seine erstmals 1983 erschienene Biographie vollständig überarbeitet und neu herausgebracht.
Niemand anders hat der 68er-Bewegung so sehr seinen Stempel aufgedrückt wie Rudi Dutschke. Er war Gesicht und Stimme der deutschen Studentenbewegung, repräsentierte Aufbruch und Generationenkonflikt. Ulrich Chaussy, der Dutschke wie kaum ein anderer kennt, zeichnet in seinem Buch das spannende Bild eines mitreißenden Menschen, dem nur wenige Jahre öffentlichen Wirkens vergönnt waren.

Ulrich Chaussy wurde 1952 in Karlsruhe geboren. Ab 1976 arbeitete er als Hörfunkjournalist für den Bayerischen Rundfunk, bald auch für andere ARD–Sender. Er verfasste Buchbeiträge und war Autor von Sachbüchern, CD-ROMs, Filmen und Web-Features. Seit Ende der siebziger Jahre beschäftigte sich Chaussy intensiv mit Rechtsextremismus und Neonazismus. Das Buch „Oktoberfest. Ein Attentat“ (1985) stand am Anfang einer jahrzehntelangen Recherche, in der er sich kritisch mit der Alleintätertheorie der Ermittlungsbehörden auseinandersetzt und den rechtsextremistischen Hintergrund des blutigsten Terroranschlags in der Geschichte der BRD schildert, über den er seither eine Vielzahl von Publikationen verfasst hat, zuletzt gemeinsam mit Daniel Harrich das Drehbuch zu dem Spielfilm „Der blinde Fleck“.

 

Eintritt frei

 

 

 

 

Veranstalter: Bund für Geistesfreiheit e.V.

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