04. November 2017

Führung: Lenin in Schwabing

 

„Lenin“ wurde in Schwabing erfunden, zumindest stammt der Polit- und Deckname Wladimir Iljitsch Uljanows, Protagonist der russischen Revolution, aus seiner Schwabinger Zeit. Zur Schwabinger Boheme zählte er nicht, obwohl er in ihrem Dunstkreis gelebt hat – zeitgleich mit Franziska zu Reventlow, den „Kosmikern“, Stephan George und den „Elf Scharfrichtern“.

Bei dem sozialdemokratischen Wirt Georg Rittmayer in der Kaiserstraße hat er im Hinterhaus gewohnt, und wie viele andere hatte er in kurzer Zeit auch andere Adressen im Neubaugebiet westlich der Leopoldstraße. Hier war auch die Redaktion der „Iskra“ „Funke“), in der Lenin mit der hier verfassten Programmschrift „Was tun?“ die russische Revolution vorausdachte. Und was es damit auf sich hatte, dess Lenins Lieblingsbier das „Hofbräu“ war? Es gilt, mit Willibald Karl ungewöhnliche Spuren zu verfolgen.

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